Aktuelle Projekte

E-Formulare im Bewilligungswesen
Die Fachstelle E-Government stellt in Zusammenarbeit mit acht Pilotstellen den Basisdienst der E-Formulare fertig (siehe Impulsprogramm Verlinkung auf Impulsprogramm). Zukünftig sollen Kundinnen und Kunden in den Bereichen Gesundheit, Energie, Messen und Märkte, Umzugs- und Laufveranstaltungen neue elektronische Formulare nutzen können. Mit dem Formulargenerator der Zentralen Informatikdienste (ZID) können danach weitere Antragsformulare einfach und schnell erstellt werden.
 

E-Payment
Der E-Gov-Basisdienst E-Payment ermöglicht den Dienststellen die unkomplizierte Einführung der elektronischen Bezahlung. Bezogen auf die kantonale Verwaltung meint E-Payment die Möglichkeit, kantonale Leistungen online per Kredit- und Debitkarte oder alternative Zahlungsverfahren wie PayPal zu bezahlen (bspw. Gebühr für eine Bewilligung oder Kauf einer Anwohnerparkkarte).


Bewilligungsportal/Bewilligungsplattform 
Das Portal www.bewilligungen.bs.ch ist die zentrale elektronische Serviceplattform für Bewilligungen. Die Fachstelle E-Government betreut, pflegt und bewirtschaftet das Portal, auf dem die Bevölkerung sämtliche Bewilligungen mit Hilfe einer Suchfunktion einfach und schnell finden kann.


Firmenzugang
Der Firmenzugang ermöglicht den Unternehmen, Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen im Massengeschäft elektronisch abzuwickeln. Die Fachstelle E-Government dient den Unternehmen als Anlaufstelle. Sie koordiniert mit den beteiligten Ämtern und den Informatikdiensten die Weiterentwicklung und die zukünftige Konzeption des Firmenzugangs. Damit vereinfacht die Fachstelle E-Government die Kommunikation zwischen der Wirtschaft und den Behörden – auch das ein wichtiger Auftrag der Verwaltung.

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Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung
Dieses Projekt umfasst die Dokumentation und Optimierung der Geschäftsprozesse in der Verwaltung. Die Mitarbeitenden in den Fachstellen der verschiedenen Ämter kennen die Interessen ihrer Kundinnen und Kunden am besten. Deshalb bezieht die Fachstelle E-Government sie eng in die Optimierung der Prozesse ein. In Workshops  werden die Geschäftsprozesse auf Effektivität und Effizienz geprüft,mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Kundschaft abgeglichen und wenn nötig angepasst.
 

E-Government-Koordination mit Bund und Kantonen
In der Schweiz gibt es bereits viele erfolgreiche E-Government-Projekte. Die Fachstelle E-Government des Kantons Basel-Stadt tauscht sich mit anderen Kantonen und Gemeinden über Erfahrungen und Lösungswege aus. Bürgerinnen, Bürger und Verwaltung profitieren gleichermassen von diesem Austausch, da so Wissenssynergien geschaffen werden und Kosten eingesparrt werden können. 

Open Government Data 
Open Government Data bezeichnet das Öffnen und Bereitstellen von Verwaltungsdaten für die Bevölkerung. Unternehmen wie beispielsweise digitale Start-ups sowie Studierende, Medienschaffende oder interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen von diesen Daten Gebrauch machen können. Das schafft nicht nur mehr Transparenz, sondern steigert auch den Nutzen dieser Daten. Natürlich muss die Verwaltung gewisse besonders sensible Daten schützen und kann den Zugang einschränken, etwa wenn der Datenschutz nicht gewährt ist oder wenn öffentliche oder private Interessen geschützt werden müssen. Deshalb ist Open Government Data ist ein wichtiger Baustein in der Basler E-Government-Strategie. 
 
Mehr zum Thema:

        
Open Government Data-Strategie der Schweiz
 
Blog-Beitrag von Roland Kull, Teamleiter Informations- und Datenbewirtschaftung Zentrale Informatikdienste (ZID), zu den Potentialen von Open Government Data